Polens Regierung versucht, den selbstherrlichen Präsidenten in der Frage des Verfassungsgerichts in die Schranken zu weisen. Mit Blick auf ihre eigene Glaubwürdigkeit kann sie nicht anders handeln. Die Intervention droht aber die Krise zu vertiefen, anstatt sie zu lösen. Polens Verfassungsgericht befindet sich drei Jahre nach dem Regierungswechsel immer noch in der Hand der rechtskonservativen Opposition. Premier Tusk sucht einen Ausweg, Präsident Nawrocki stellt.